Krankenkasse insolvent: Was mit Versicherung und Leistungen passiert
Wenn eine Krankenkasse schließt oder insolvent wird, gelten nach § 175 SGB V feste Fristen für Angaben und Meldungen. Was du jetzt wissen solltest.
Gesetzliche Krankenkassen bieten dieselben Pflichtleistungen, unterscheiden sich aber beim Zusatzbeitrag, bei Satzungsleistungen und beim Service. Diese Kategorie erklärt, wie du die Unterschiede einordnest, welche Zahlen maßgeblich sind und welche Regeln für einen Wechsel gelten. Einzelne Kassen werden hier nicht bewertet.
Der Zusatzbeitrag legt jede Kasse selbst fest, er kann vom Bundesdurchschnitt abweichen. Ein Wechsel unterliegt einer Bindungsfrist von zwölf Monaten, die bei einer Beitragserhöhung entfällt. Wer Kündigungstermine im Blick behält, vermeidet unnötige Verzögerungen und Lücken im Schutz. Zahlen zu Beiträgen werden deshalb jeweils mit Stand angegeben, weil Sätze jährlich festgelegt werden und sich ändern können.

Wenn eine Krankenkasse schließt oder insolvent wird, gelten nach § 175 SGB V feste Fristen für Angaben und Meldungen. Was du jetzt wissen solltest.
Nach einem Kassenwechsel bist du mindestens zwölf Monate an die gewählte Krankenkasse gebunden. Wann die Frist endet und wann Ausnahmen gelten.
Ab 2028 soll für mitversicherte Ehepartner ein Beitragszuschlag von 2,5 Prozent gelten. Was er bedeutet, mit Rechenbeispiel, Ausnahmen und Vorbereitung.
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Heilmittel wie Physiotherapie kosten bisher 10 Prozent plus 10 Euro je Verordnung. Das neue Gesetz nennt 15 Euro. Alle Beträge und die Belastungsgrenze im Überblick.
Die Krankenhaus-Zuzahlung soll steigen. Belegt sind laut Gesetzesabdruck 15 Euro je Kalendertag und laut BMG plus 50 Prozent. Belastungsgrenze und Beispielrechnung.
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Der Zusatzbeitrag wird von jeder Krankenkasse selbst festgelegt. Warum die Sätze so weit auseinanderliegen, was der Schätzerkreis rechnet und was du bei einer Erhöhung tun kannst.
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Die Zuzahlungsbefreiung beantragst du bei der Krankenkasse. Belastungsgrenze, Nachweise und Ablauf im Überblick, mit Beispielrechnung und Stand November 2026.
Du meldest dich bei der neuen Kasse an, und diese Meldung ersetzt die Kündigung bei der bisherigen Kasse. Die Kündigung wirkt zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats nach dem Monat der Erklärung. Es gilt eine Bindungsfrist von zwölf Monaten. Steigt der Zusatzbeitrag, entfällt sie, und du kannst bis zum Ablauf des Monats kündigen, ab dem der höhere Beitrag gilt.
Der bundesweite durchschnittliche Zusatzbeitrag liegt für 2026 bei 2,9 Prozent (Bundesgesundheitsministerium, Stand: 3.9.2026). Jede Kasse setzt einen eigenen Satz fest, der davon abweichen kann. Für Studierende, die nicht bei den Eltern wohnen, bildet ein Betrag von 855 Euro monatlich die Bemessungsgrundlage (§ 236 SGB V, Stand: 20.10.2026). Maßgeblich ist der Satz deiner Kasse für das laufende Jahr.
Die gesetzlichen Pflichtleistungen sind bei allen Kassen gleich, weil sie im Sozialgesetzbuch festgelegt sind. Unterschiede gibt es bei Satzungsleistungen, Wahltarifen, Bonusprogrammen, Präventions- und Serviceangeboten sowie bei Leistungen im Ausland. Lies die Satzung und die Geschäftsbedingungen und prüfe, welche Angebote du tatsächlich nutzen würdest. Welche Mehrleistung passt, hängt von deiner Lebenslage ab.