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Freiwillige Versicherung in der GKV

Freiwillige Versicherung in der GKV: Wer sie braucht, wie sich der Beitrag bemisst und wann die Anschlussversicherung greift. Mit Werten für 2026.

Definition

Freiwillig gesetzlich versichert bist du als Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse, ohne pflichtversichert oder familienversichert zu sein. Nach dem Ende der KVdS geschieht das in der Regel automatisch über die Anschlussversicherung. Der Beitrag richtet sich nach deiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, mindestens nach der Mindestbemessungsgrundlage.

Wert (Stand 20.10.2026)

GrößeWertStatus
Mindestbemessungsgrundlage 20261.318,33 Euro im Monatamtlich, berechnet als ein Drittel der Bezugsgröße
Mindestbeitrag KV (14,0 Prozent plus 2,9 Prozent Zusatzbeitrag)222,80 Euro im Monatberechnet
Mindestbeitrag KV und PV ohne Kinderlosenzuschlag270,26 Euro im Monatberechnet

Beispiel

Du bist 31, nicht mehr eingeschrieben und hast 400 Euro Einkommen. Die Kasse setzt trotzdem mindestens 1.318,33 Euro an. Bei 14,0 Prozent plus 2,9 Prozent Zusatzbeitrag zahlst du 222,80 Euro KV, dazu kommt die Pflegeversicherung.

Ohne Anspruch auf Krankengeld gilt der ermäßigte Satz von 14,0 Prozent (§ 243 SGB V), sonst 14,6 Prozent. Für ehemalige Studierende ohne Beschäftigung greift der ermäßigte Satz.

Verwandte Begriffe

Anschlussversicherung, Mindestbemessungsgrundlage, Beitragsbemessungsgrundlage, PKV.

Weiterführende Beiträge

Quellen

GKV-Spitzenverband, Faktenblatt Rechengrößen 2026, Techniker Krankenkasse, Mindestgrenze Beitragsberechnung (Gegenprobe). Stand: 20.10.2026.

Information, keine individuelle Beratung.
Redaktion: Academycon · Stand: Oktober 2026

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