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Studenten PKV: So schließt du sie Schritt-für-Schritt ab

Photo Studenten PKV

So, du fragst dich, wie du als Student in die private Krankenversicherung (PKV) kommst? Das ist gar nicht so kompliziert, wie es vielleicht klingt. Im Grunde geht es darum, herauszufinden, ob du überhaupt die Möglichkeit dazu hast, und wenn ja, welche Schritte du dann konkret unternehmen musst, um dich abzusichern. Denn ja, als Student kannst du tatsächlich in die PKV wechseln, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Hier führe ich dich Schritt für Schritt durch den Prozess.

Bevor du dich in die Details stürzt, musst du erstmal klären, ob der Weg in die PKV für dich überhaupt offensteht. Das ist der allerwichtigste erste Schritt. Denn nicht jeder Student kann oder sollte einfach in die private Krankenversicherung wechseln.

Die entscheidende Altersgrenze

Ganz allgemein gilt: Wenn du noch keine 30 Jahre alt bist und deine erste Ausbildung (also dein Erststudium) absolvierst, hast du grundsätzlich die Möglichkeit, dich privat zu versichern. Aber Vorsicht: Dieses Alter ist nur ein Richtwert. Sobald du die Altersgrenze überschreitest, wird es kniffliger.

Familienversicherung vs. Studentenstatus

Deine aktuelle Krankenversicherung spielt eine Rolle. Bist du noch über deine Eltern familienversichert und erfüllst die Einkommensgrenzen dafür? Dann ist das erstmal eine gute und kostengünstige Lösung. Sobald du aber insmatrikuliert bist, greift oft der Studentenstatus. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist für Studenten meistens die Standardoption, aber eben nicht die einzige.

Die „Versicherungspflichtgrenze“ ist dein Stichwort

Es gibt eine Grenze, die „Jahresarbeitsentgeltgrenze“ (JAEG), früher auch Versicherungspflichtgrenze genannt. Liegt dein Einkommen als Student (z.B. durch Nebenjobs) über dieser Grenze, bist du nicht mehr in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert. Das ist oft der Türöffner für die PKV. Aber Achtung: Für Studenten gelten hier besondere Regeln, die Einkommensgrenze ist niedriger als für Angestellte.

Sonderfälle: Zweitstudium, Praktika, Promotion

Was ist, wenn du schon einen Bachelor gemacht und nun einen Master beginnst? Oder wenn du promovierst? Hier wird es komplexer. Bei einem Zweitstudium greift die Studentenermäßigung der GKV in der Regel nicht mehr. Auch bei längeren Praktika oder der Promotion können sich die Regeln ändern. Das kann dazu führen, dass du aus der studentischen GKV fällst und dann entweder in die reguläre GKV oder in die PKV wechseln musst. Informiere dich hier genau, denn die Regeln sind oft eng gefasst.

Langzeitstudium und die 30er-Marke

Das Problem mit dem Langzeitstudium ist, dass du die Altersgrenze von 30 schnell erreichen kannst. Wenn du dann noch nicht aus der GKV raus bist, kann es schwierig werden, in die PKV zu wechseln. Eine Ausnahme kann eine chronische Krankheit sein, die dich am Studium gehindert hat. In solchen Fällen kann es sein, dass du unter bestimmten Umständen doch noch in die PKV kommst, aber das ist dann eher die Ausnahme und bedarf einer genauen Prüfung durch die Versicherer.

Wenn du mehr über das Thema Studentenwohnungen erfahren möchtest, empfehle ich dir, den Artikel über bezahlbare Wohnungen im Studium zu lesen. Dort findest du wertvolle Tipps und Informationen, die dir helfen können, eine geeignete Unterkunft während deiner Studienzeit zu finden. Schau dir den Artikel hier an: bezahlbare Wohnung im Studium.

2. Die Entscheidung treffen: Warum überhaupt PKV?

Bevor du dich um die konkreten Anträge kümmerst, solltest du dir ehrlich überlegen, ob die PKV wirklich das Richtige für dich ist. Sie bietet Vorteile, aber auch Nachteile, gerade als Student.

Was sind die Vorteile für mich?

Die PKV lockt oft mit einem umfangreicheren Leistungskatalog. Das kann bedeuten:

  • Schnellere Arzttermine: Du hast oft direkten Zugang zu Fachärzten ohne lange Wartezeiten.
  • Bessere Behandlung: Es gibt Tarife, die Leistungen wie Chefarztbehandlung oder Einbettzimmer im Krankenhaus abdecken.
  • Individuelle Tarife: Du kannst deinen Versicherungsschutz stärker auf deine Bedürfnisse zuschneiden.
  • Günstiger als die GKV? (Manchmal!): Gerade als Student, der noch keine hohen Beiträge zahlt und noch jung und gesund ist, kann der Beitrag in der PKV unter Umständen sogar niedriger sein als der GKV-Beitrag, wenn du nicht mehr familienversichert bist. Aber das ist keine Garantie und hängt stark vom Anbieter und Tarif ab.

Und was sind die Nachteile, auf die ich achten muss?

Die Kehrseite der Medaille ist nicht zu unterschätzen:

  • Beitrag kann steigen: Dein Beitrag in der PKV richtet sich nach deinem Eintrittsalter und deinem Gesundheitszustand bei Vertragsabschluss. Je älter du wirst und je mehr sich dein Gesundheitszustand verschlechtert, desto teurer kann es werden. Eine Beitragserhöhung im Alter ist wahrscheinlicher als in der GKV, wo die Beiträge am Einkommen orientiert sind.
  • Leistungen sind nicht immer besser: Nur weil es privat ist, heißt das nicht automatisch, dass alle Leistungen besser sind. Manche Grundleistungen der GKV sind sehr gut. Du musst genau vergleichen.
  • Raus aus der PKV ist schwer: Wenn du einmal in der PKV bist, kommst du nur schwer wieder zurück in die gesetzliche Krankenversicherung, gerade wenn du älter wirst oder Vorerkrankungen hast. Denke daran, wenn du planst, nach dem Studium eine Anstellung zu suchen, bei der du wieder versicherungspflichtig wirst.
  • Selbstbehalt: Viele PKV-Tarife haben einen Selbstbehalt, den du jährlich selbst tragen musst, bevor die Versicherung greift.
  • Familienmitglieder: Die PKV ist in der Regel als Einzelversicherung konzipiert. Wenn du später heiratest und Kinder bekommst, müsstest du für jedes Familienmitglied einen eigenen Vertrag abschließen, was teuer werden kann. In der GKV sind Kinder oft beitragsfrei mitversichert.

Lohnt sich der Wechsel für mich persönlich?

Das ist die Kernfrage. Mache eine Pro- und Kontra-Liste, die auf deine persönliche Situation zugeschnitten ist. Berücksichtige dein aktuelles und zukünftiges Einkommen, deine Gesundheitserwartungen und deine Familienplanung. Manchmal ist es finanziell und von den Leistungen her sinnvoller, in der GKV zu bleiben, gerade wenn du noch jung bist und noch keine konkreten Beschwerden hast. Aber wenn du ein klares Interesse an bestimmten Zusatzleistungen hast, die in der GKV teuer wären (z.B. Heilpraktiker, bessere Zahnersatzleistungen) und deine persönliche Situation passt, kann die PKV eine gute Option sein.

3. Angebote einholen und vergleichen: Wer passt zu mir?

Studenten PKV

Hast du dich für die PKV entschieden, geht es ans Eingemachte: Du musst Angebote von verschiedenen Versicherern einholen und diese sorgfältig prüfen. Hier ist ein Systematisches Vorgehen Gold wert.

Nicht blind auf den ersten Preis schauen

Es ist verlockend, sich nur auf den monatlichen Beitrag zu konzentrieren. Aber das ist ein Fehler. Der Beitrag ist nur ein Teil des Puzzles.

Die Leistungen genau prüfen: Was bekomme ich wirklich?

Schau dir die Versicherungsbedingungen ganz genau an. Hier sind ein paar wichtige Punkte, auf die du achten solltest:

  • Ärztliche Behandlung: Werden alle Fachärzte abgedeckt? Gibt es Einschränkungen bei bestimmten Behandlungen?
  • Krankenhausleistungen: Chefarztbehandlung, Einbettzimmer, freie Krankenhauswahl?
  • Zahnleistungen: Wie hoch ist die Kostenübernahme für Zahnersatz, Wurzelbehandlungen oder Zahnreinigung? Oft sind hier in der GKV die Leistungen sehr begrenzt.
  • Heilpraktiker und alternative Medizin: Wenn dir das wichtig ist, achte auf die Kostenübernahme.
  • Sehhilfen: Werden Brillen und Kontaktlinsen bezuschusst?
  • Reisekrankenversicherung: Ist Auslandsschutz inklusive?
  • Genesungsgeld: Was passiert, wenn du längere Zeit krank bist und kein Einkommen mehr hast?

Der Gesundheitsfragebogen: Sei ehrlich!

Das ist ein entscheidender Punkt. Wenn du bei den Gesundheitsfragen nicht ehrlich bist, kann der Versicherer den Vertrag später kündigen oder Leistungen verweigern. Das ist fatal. Nimm dir Zeit für den Fragebogen.

  • Vorerkrankungen: Listet alles auf, was du jemals an Krankheiten hattest, auch wenn es lange her ist. Dazu gehören auch psychische Beschwerden, Allergien, chronische Leiden etc.
  • Aktuelle Beschwerden: Beschreibe alle aktuellen Beschwerden, auch wenn sie klein erscheinen.
  • Medikamenteneinnahme: Gib an, welche Medikamente du regelmäßig nimmst.
  • Arztbesuche: Wann warst du das letzte Mal beim Arzt und warum?

Wenn du dir unsicher bist, sprich vorher mit deinem Arzt und sammle alle relevanten Unterlagen.

Wartezeiten und Selbstbehalt

Achte auf eventuelle Wartezeiten, bevor bestimmte Leistungen in Anspruch genommen werden können. Kläre auch die Höhe des Selbstbehalts und ob dieser pro Jahr oder pro Leistungsfall anfällt.

Was sind „Altersrückstellungen“ und wie funktionieren sie?

Ein wichtiges Stichwort, wenn du an die Zukunft denkst. Die PKV bildet Altersrückstellungen, die helfen sollen, die Beiträge im Alter stabil zu halten. Informiere dich, wie diese Rückstellungen gebildet werden und wie sie sich im Falle eines Wechsels verhalten.

4. Der Antragsprozess: Von der Bewerbung zum Vertrag

Photo Studenten PKV

Wenn du dich für ein Angebot entschieden hast, geht es an den offiziellen Antrag. Das ist im Grunde eine schriftliche Bestätigung deiner Entscheidung und deiner Angaben.

Der Antrag ist dein bindendes Dokument

Der Antrag auf eine private Krankenversicherung ist ein rechtlich bindendes Dokument. Hier bestätigst du mit deiner Unterschrift alle Angaben, die du gemacht hast.

Der Gesundheitsfragebogen nochmal: Sei präzise!

Schritt Beschreibung
Schritt 1 Informiere dich über die Leistungen und Beiträge der verschiedenen privaten Krankenversicherungen.
Schritt 2 Entscheide, ob du die Voraussetzungen für den Wechsel in die private Krankenversicherung erfüllst.
Schritt 3 Vergleiche die Angebote verschiedener Versicherungsunternehmen und wähle das passende Angebot aus.
Schritt 4 Beantrage die Aufnahme in die private Krankenversicherung und fülle alle erforderlichen Formulare aus.
Schritt 5 Warte auf die Annahme deines Antrags und schließe den Vertrag ab, wenn du akzeptiert wirst.

Nochmal zur Erinnerung: Wenn du beim Ausfüllen des Gesundheitsfragebogens Fehler machst oder etwas verschweigst, kann das gravierende Folgen haben. Sei hier extrem sorgfältig. Lieber einmal zu viel nachgefragt als einmal zu wenig angegeben.

Der Versicherer prüft deinen Antrag

Nachdem du den Antrag eingereicht hast, prüft der Versicherer deine Angaben, insbesondere deinen Gesundheitszustand. Das kann einige Zeit dauern.

Mögliche Ergebnisse der Prüfung:

  • Volle Annahme: Dein Antrag wird ohne Auflagen angenommen. Herzlichen Glückwunsch!
  • Annahme mit Zuschlag: Aufgrund deiner Vorerkrankungen wird ein höherer Beitrag verlangt. Du kannst entscheiden, ob du damit einverstanden bist.
  • Annahme mit Risikoausschluss: Bestimmte Leistungen, die mit deinen Vorerkrankungen zusammenhängen könnten, sind von der Versicherung ausgeschlossen.
  • Ablehnung: Der Versicherer lehnt deinen Antrag komplett ab. Das kann verschiedene Gründe haben, meist aber gesundheitliche Risiken.

Was tun, wenn der Antrag abgelehnt wird?

Wenn dein Antrag abgelehnt wird, ist das erstmal ärgerlich. Aber es ist nicht das Ende der Fahnenstange.

  • Gleichartige Tarife vergleichen: Manchmal ist es nur ein bestimmter Tarif, der abgelehnt wird. Versuche, einen vergleichbaren Tarif bei demselben oder einem anderen Versicherer zu finden.
  • Risikoprüfer kontaktieren: Manchmal kann ein Gespräch mit einem Risikoprüfer des Versicherers helfen, deine Situation zu klären.
  • Notlagentarif prüfen: Wenn du gar keine andere Möglichkeit hast, gibt es in der GKV einen Notlagentarif für Leute, die nicht versichert sein können. Das ist aber keine Dauerlösung und sollte vermieden werden.
  • GKV als „Fallback“: Wenn du komplett abgelehnt wirst, bleibst du in der GKV, sofern du noch dort versichert bist oder eine andere Möglichkeit hast.

Der Vertrag kommt zustande

Wenn dein Antrag angenommen wurde und du mit den Konditionen einverstanden bist, erhältst du deinen Versicherungsschein. Damit ist der Vertrag zustande gekommen und du bist privat krankenversichert.

Wenn du mehr über die Erfahrungen anderer Studenten mit der PKV erfahren möchtest, empfehle ich dir, einen Blick auf diesen Artikel zu werfen. Dort findest du wertvolle Einblicke und Tipps, die dir helfen können, die richtige Entscheidung zu treffen. Du kannst den Artikel hier lesen: AcademyCon Trustpilot Erfahrungen. Es ist immer hilfreich, von den Erlebnissen anderer zu lernen, bevor du deinen eigenen Abschluss machst.

5. Der Wechsel in die Praxis: Abmeldung und Anmeldung

Sobald dein PKV-Vertrag bestätigt ist, musst du dich von deiner bisherigen Versicherung abmelden und bei der neuen anmelden. Das sind die bürokratischen, aber notwendigen Schritte.

Deine Krankenkasse informieren

Du musst deine aktuelle Krankenkasse über deinen Wechsel informieren. Das geschieht in der Regel formlos oder mit einem Kündigungsschreiben. Achte auf die Kündigungsfristen! Oft ist das zum Ende des Semesters oder zum Semesterende möglich.

Kündigungsfrist beachten

Die Kündigungsfrist bei der gesetzlichen Krankenversicherung für Studenten ist meistens ein Monat zum Ende des Semesters. Das heißt, du musst deine Kündigung rechtzeitig einreichen, damit sie zum Semesterende wirksam wird. Dein PKV-Vertrag sollte dann nahtlos anschließen, um Versicherungslücken zu vermeiden.

Die „Bescheinigung über den Versicherungsstatus“

Wenn du aus der GKV austrittst, benötigst du eine Bescheinigung deiner bisherigen Krankenkasse, die bestätigt, dass du dort nicht mehr versichert bist. Diese Bescheinigung legst du dann deinem neuen PKV-Anbieter vor.

Anmeldebestätigung von der PKV

Deine neue private Krankenversicherung stellt dir ebenfalls eine Anmeldebestätigung aus. Diese ist wichtig für deine Universität, da du nachweisen musst, dass du krankenversichert bist.

Hochschule informieren

In Deutschland ist Krankenversicherung für Studierende Pflicht. Daher musst du deiner Universität nachweisen, dass du versichert bist. Reiche die Bescheinigung deiner PKV dort ein.

Der Versicherungsbeginn: Achte auf Lücken!

Stelle sicher, dass dein PKV-Vertrag genau zu dem Datum beginnt, an dem deine alte Versicherung endet. Eine Versicherungslücke kann teuer werden, weil du für die Zeit ohne Versicherung oft nachträglich Beiträge zahlen musst.

Was ist mit dem Semesterbeitrag?

Der Semesterbeitrag, den du an deine Universität zahlst, beinhaltet auch Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung, wenn du dort versichert bist. Wenn du in die PKV wechselst, informiere dich bei deiner Universität, ob du diesen Teil des Beitrags erstattet bekommst oder ob er entfällt. Meistens musst du diesen Teil nicht mehr zahlen, aber das ist von Uni zu Uni unterschiedlich und sollte geklärt werden.

6. Der Wegweiser für die Zukunft: Was passiert nach dem Studium?

Die Entscheidung für die PKV als Student hat Auswirkungen auf dein späteres Berufsleben. Es ist wichtig, dass du dir dessen bewusst bist, bevor du den Wechsel vollziehst.

Rückkehr in die GKV: Schwierig, aber nicht unmöglich

Wenn du nach dem Studium eine Anstellung suchst, die dich wieder in die Versicherungspflicht der GKV bringt, wird die Rückkehr schwierig, wenn du älter bist oder Vorerkrankungen hast.

  • Alter als Hürde: Ab einem bestimmten Alter, meist um die 40 oder 50, ist die Rückkehr in die GKV kaum noch möglich.
  • Gesundheitszustand: Vorerkrankungen machen die Rückkehr nahezu unmöglich.
  • Ausnahmen prüfen: Es gibt wenige Ausnahmen, z.B. wenn du nach der PKV wieder angestellt wirst und unter die Versicherungspflichtgrenze fällst oder ein Kind bekommst und dadurch wieder familienversichert werden könntest (was aber für dich als Studierenden nicht relevant ist).

Wechsel in die beitragsfreie Familienversicherung

Wenn du heiratest und dein Partner gesetzlich versichert ist und bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitet, könntest du theoretisch beitragsfrei familienversichert werden. Das ist aber nur möglich, wenn du nicht mehr studentisch versichert bist und auch nicht mehr über 30 bist.

Die PKV als Langzeitlösung

Viele Studenten, die in die PKV wechseln, tun das mit der Absicht, dort langfristig zu bleiben. Das bedeutet, dass du auch nach dem Studium privat versichert bleibst, entweder über eine Angestelltenversicherung (wenn dein Einkommen über der JAEG liegt) oder als Selbstzahler.

Die Bedeutung von „Altersrückstellungen“ für später

Die Altersrückstellungen, die du in jungen Jahren aufbaust, sind ein wichtiger Faktor für die Beitragsstabilität im Alter. Informiere dich genau, wie diese Rückstellungen bei deinem Versicherer behandelt werden und ob sie sich beim Wechsel in einen anderen Tarif oder zu einem anderen Versicherer übertragen lassen.

Vorsorge für den Notfall

Überlege dir, wie du deine finanzielle Zukunft absichern willst, wenn du in der PKV bleibst. Das kann bedeuten, zusätzliche private Altersvorsorge zu betreiben, da die Beiträge in der PKV im Alter deutlich steigen können und die gesetzliche Rentenversicherung nicht immer ausreicht.

Das mag alles nach viel klingen, aber wenn du Schritt für Schritt vorgehst und dir die Zeit nimmst, dich gut zu informieren, ist der Weg in die Studenten-PKV gut machbar. Denk daran, dass es eine persönliche Entscheidung ist, die von deinen individuellen Bedürfnissen und Zielen abhängt.

FAQs

Was ist die Studenten PKV?

Die Studenten PKV ist eine private Krankenversicherung speziell für Studierende, die sich nicht gesetzlich versichern können oder möchten.

Wer kann die Studenten PKV abschließen?

Studierende bis zum 30. Lebensjahr, die an einer staatlich anerkannten Hochschule eingeschrieben sind und ein regelmäßiges Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze haben, können die Studenten PKV abschließen.

Welche Leistungen bietet die Studenten PKV?

Die Studenten PKV bietet umfassende Leistungen, die über die gesetzliche Krankenversicherung hinausgehen, wie zum Beispiel freie Arzt- und Krankenhauswahl, Chefarztbehandlung und Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus.

Wie schließe ich die Studenten PKV ab?

Um die Studenten PKV abzuschließen, musst du einen Antrag bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen stellen. Dazu benötigst du unter anderem eine Immatrikulationsbescheinigung und Einkommensnachweise.

Was kostet die Studenten PKV?

Die Kosten für die Studenten PKV variieren je nach Anbieter und individuellen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Leistungsumfang. Es ist empfehlenswert, verschiedene Angebote zu vergleichen, um das passende und bezahlbare Angebot zu finden.

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